Studie: Online-Händler entdecken dynamische Preise

Veit Zimmermann

Teamlead Katalogmanagement

Laut einer Studie des Branchenverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum geraten die Preise im Online-Handel immer öfter in Bewegung. Rund 40 Prozent der Online- und Versandhändler in Deutschland nutzen bereits das Instrument der „dynamischen Preisgestaltung“. Die Händler passen demnach ihre Verkaufspreise auch sehr kurzfristig an das Preisverhalten der Wettbewerber oder das Bestellverhalten der Kunden an. Jedes fünfte Unternehmen plane die Einführung dieses Instruments in den kommenden zwölf Monaten.

Dynamische Preisgestaltung

Zu den Vorbildern zählt hier insbesondere Amazon: Experten schätzen, dass Amazon.de im Monat rund drei Millionen Mal die Preise überarbeitet. „Meist geht es nur um winzige Beträge“, sagt jüngst Amazon-Chef Ralf Kleber der „Süddeutschen Zeitung“. „Grundsätzlich ist es nichts Neues, dass Händler ihre Preise Angebot und Nachfrage entsprechend anpassen“, sagte bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Intelligente Softwarelösungen böten heute den Händlern jedoch noch passgenauere Möglichkeiten der Preisgestaltung, um im dynamischen und global vernetzten Wettbewerb zu bestehen.

Der interaktive Online- und Versandhandel bleibt der Studie zufolge auch weiterhin der Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Online- und Versandhändler bewerten die Aussichten für die nächsten zwölf Monate als „sehr gut“ oder „gut“.

StoreShip hilft stationären Handel

Doch was passiert mit dem stationären Handel, wenn Online Anbieter ihre Preise auf Plattformen immer regelmäßiger anpassen und damit das Zeitintervall von Preisänderungen drastisch sinkt? Diese Preisänderungen durch wachsende Nutzung von Smartphone und Internet allen zugänglich und sichtbar werden? Der Fachhandel steht vor einem Problem, denn er zeigt an seinem PoS veraltete Preise, kann mit dem Internet nicht mithalten und befindet sich damit in Zugzwang.

Jeder zweite Kunde vergleicht mittlerweile Preise im Internet. Im Smartphone- und Internetzeitalter sogar oft direkt im Laden! Das stellt den stationären Handel vor die neue Herausforderung, sich mit der wachsenden Preis-Transparenz zu beschäftigen und genau dieser Herausforderung stellt sich der StoreShip Preis von Brodos.

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Bild: Kunden vergleichen Preise auch im Laden vor Ort.

Durch eine permanente Preisüberwachung der Online-Preisschwankungen, die auf ständiger Recherche basiert, ist der StoreShip-Preis immer top aktuell. Alle 250.000 Artikel im brodos.net werden täglich im Internet überprüft und bewertet. Darüber hinaus gibt es einen transparenten Preis, d.h. alle recherchierten Preise werden verglichen, um das Preisverhalten auf einem Artikel zu bewerten.

Kalkulation des StoreShip Preis

Der StoreShip-Preis berücksichtigt alle Herausforderungen des stationären Fachhandels, der Online-Anbieter und der Hersteller. Die Besonderheiten beider Kanäle fließen in die Kalkulation ein, um einen fairen Endkundenpreis zu bilden.

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 Bild: StoreShip Preisbildung Prozesskette.

Kiosktechnologie macht Preise am PoS sichtbar

Der StoreShip-Preis wird im Fachhandel durch unser brodos.net Kiosk bzw. unseren Online Shop und brodos.net sichtbar gemacht. Hiermit werden alle StoreShip-Preise für alle Artikel auf den Brodos-Plattformen angezeigt. Mit unseren Tools ermöglichen wir dem stationären Fachhandel also den besten Einkaufspreis und daraus resultierend einen fairen Endkunden-Preis, denn die errechneten StoreShip-Preise werden nur dargestellt, wenn der mögliche Verkaufspreis dem Internetvergleich standhalten kann. Damit kann der stationäre Handel folglich mit den Etailern mithalten!