Enorme Umsatzsteigerung im Fachhandel durch S-PoS -Bonus

Valentin Nasteski

Sales Coordinator

Positives zu berichten gibt es im Kanal Fachhandel. Wir haben unseren Umsatz sowie Ertrag von Freier Ware im zweiten Quartal 2016 im Bereich Smartphones und Tablets um mehr als das 3-fache gesteigert. Gründe hierfür liegen besonders im S-PoS Bonus, mit dem unsere Händler in die Lage versetzt werden, auch am PoS Geld zu verdienen bei vergleichbaren Preisen aus dem Internet. Das macht auch für die Hersteller Sinn, die davon profitieren, dass ihre Produkte mit Dienstleistung vor Ort vermarktet werden.

S-PoS als Erfolgsfaktor

Und so funktioniert`s: Von Herstellern wie Samsung, Wiko, Sony, CAT und Microsoft werden Sonderbudgets zur Verfügung gestellt und dieses setzen wir gezielt und effektiv als S-PoS Bonus in deren originaler deutscher Ware ein, sodass unser gemeinsamer Fachhandel, der eine S-PoS-Vereinbarung mit uns abgeschlossen hat, an seinem PoS mit diesen Geräten wettbewerbsfähige Preise darstellen kann.

Durch den S-PoS (Service-Point of Sale) Bonus honorieren wir den stationären Fachhandel. Mithilfe des Bonus wird die besondere Anforderung an Qualität, Service und Beratung honoriert, wodurch sich der stationäre Handel vom Onliner maßgeblich unterscheidet.

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Bild: Extrageld für Händler gibt es mit dem Brodos S-PoS-Bonus.

Viele Vorteile durch S-PoS

Der S-PoS-Bonus gleicht die Lücke zwischen starren Hersteller-Verkaufspreisen und sich schnell ändernden Preisen auf dem freien Markt aus. Somit muss der Endkunde sein gewünschtes Smartphone oder Tablet nicht bei einem Onliner kaufen, sondern kann das bei seinem Fachhändler des Vertrauens, also seinem Local Hero, ordern. Dieses S-PoS-System hat folglich Vorteile für alle Parteien:

  1. Den Endkunden, der sein Wunschgerät zum fairen Preis mit all den Leistungen, die nur ein Fachhändler vor Ort bieten kann.
  2. Den Fachhändler, der die hochpreisigen Smartphones und Tablets am PoS zeigen und erklären kann.
  3. Den Distributor, der damit dem gemeinsam benötigten Fachhandel durch sein System die Wettbewerbsfähigkeit bieten kann.
  4. Und auch den Hersteller, der dadurch eine Preisstabilität und ausgeglichene Kanalpolitik erreichen kann.

Im nächsten Newsletter greifen wir passend hierzu das Thema Marketplace noch einmal ausführlich auf…

S-PoS: Umsetzung neuer Konditionsmodelle

Im Buch „Der vernetzte Laden“ von Dominik Brokelmann wird in Kapitel 7 das Thema neue Konditionsmodelle anschaulich behandelt. Es gibt nur eine Möglichkeit, wie die Hersteller die Konditionen zusammensetzen sollten, damit alle Beteiligten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen:

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Die Marge eines Händlers besteht aus der Differenz zwischen Verkaufspreis und Einkaufspreis (ohne Mehrwertsteuer). Der Verkaufspreis (VK) ist durch das Marktniveau im Internet limitiert. Wir haben aber gesehen, dass der stationäre Händler auf den Internetpreis 3 bis 8 Prozent Zuschlag nehmen kann. Daher wird dieser bei stationären Händlern zum VK hinzugerechnet. Davon muss der Einkaufspreis (EK) beim Distributor abgezogen werden.

Zudem muss es für autorisierte Händler stationäre Vermarktungs-Boni geben, welche zusätzlich bei bestimmten Leistungen für den Hersteller in der Vermarktung bezahlt werden. Diese können in Form von nachträglichen Gutschriften oder Sofortabzügen im Einkaufspreis berücksichtigt werden. Voraussetzung für diese Boni sind beispielsweise das Ausstellen eines Produktes oder das Vorhalten eines Lagerbestandes sowie die Beratung von Kunden.

Unserem selektiven Konditionsmodell gehört die Zukunft. Wir werden den stationären Handel weiterhin tatkräftig damit unterstützen, denn es ist ein gutes Modell für alle Beteiligten.