Warum Musik-Streaming den Download unter dem Weihnachtsbaum ablöst
Stefan Vitzithum

Warum Musik-Streaming den Download unter dem Weihnachtsbaum ablöst

Musik-Streaming hat den Durchbruch längst geschafft und ist nicht nur enorm beliebt bei Musik-Fans, sondern auch wirtschaftlich sehr erfolgreich. So hat der Streaming-Boom zum Beispiel in Schweden und Norwegen den Gesamtumsatz mit Kaufmusik um einen zweistelligen Prozentsatz steigen lassen. Den Wandel belegen auch aktuelle Zahlen, wonach in diesem Jahr europäische Musiker erstmals mehr Vergütungen vom Musikstreaming-Dienst Spotify erhalten haben als Erlöse aufgrund digitaler Downloads bei Apples iTunes. Aber woran liegt es eigentlich, dass Streaming-Plattformen wie Spotify dabei sind, den Musikdownload komplett abzulösen?

Für den stationären Handel besteht mit dem Verkauf von Guthaben und Abonnements für Spotify die einfache Möglichkeit, an diesem aufstrebenden Markt mitzuverdienen. So kann man zum Beispiel auch als Telekommunikations-Fachhändler Geld mit Musik verdienen.

Download- und Guthabenkarten haben nicht nur zu Weihnachten Konjunktur bei ContentCard.

Aber warum sind Streaming-Dienste wie Spotify so erfolgreich? Nach aktuellen Umfragen sind Musik-Downloads seit dem vergangenen Jahr rückläufig. Als Grund wird die gesteigerte Nutzerzahl bei Spotify & Co. genannt.

Diese Gründe bilden meiner Meinung nach den Vorteil von Streaming gegenüber Musik-Downloads:

  1. Aktuelle und riesige Musikbibliothek

    Im Prinzip ist jeder Musiktitel online und das unmittelbar nach Erscheinen. Sobald das neue Album des Lieblingskünstlers draußen ist, kann es auch schon in voller Länge angehört werden. Außerdem finden sich dort auch unbekannte Künstler, die man sonst nicht bekommt.

  2. Mobiles Musikhören

    Mit den passenden Apps für Smartphones und Tablet lässt sich die Lieblingsmusik auch unterwegs anhören. Mit einem Premium-Abo funktioniert das sogar ohne Internetverbindung, so dass das wertvolle Datenvolumen geschont wird.

  3. Keine Speicherbegrenzung

    Wer nicht regalweise CDs sammeln möchte, ist bei einem Streaming-Dienst gut aufgehoben. Im Gegensatz zu Downloads spielt hier auch der verfügbare Speicherplatz keine Rolle. Millionen von Songs, Alben und Bands sind hier rund um die Uhr abrufbar.

  4. Einfache Verwaltung der Musiksammlung durch Playlists

    Gerade die individuell verwaltbaren Playlists, die sich über die sozialen Netzwerke auch einfach mit Freunden teilen lassen, machen Streaming-Plattformen so beliebt. Mit wenigen Klicks hat man seine Favoriten zu einer Playlist kombiniert. Schneller kann man kein Mixtape oder eine CD erstellen.


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